Inkarnation

Und dann tritt sie ein, die Einsamkeit, die Finsternis,
das nicht vorhandene Nichts.
Meine Leiden, meine Trauer,
meine Ängste und Sehnsüchte,
fern ab von mir. Freiheit.

Jede Erinnerung, ein Bild ohne Deutung,
frei aller mir bekannten Bilder,
nur noch Urbild, nur noch Funke,
alles was mir bleibt,
alles was ich bin.

Und dann erkenn ich. Dein Antlitz,
spiegelt sich in der Schwärze meiner Selbst,
der Urgrund meines Seins im Grund
meiner Selbst, dein Schein, dein Licht, deine Wärme,
mein ganzes Sein.

Alles was war,
alles was wird,
alles was ist,
alles was ich bin
ist jetzt.

Ewig jetzt.

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