Gespenst

Nur Worte sinds, die
wie aus knackenden Lautsprechern dröhnen
und in Bahnhofshallen verpuffen.
Alles was knistert sind nur
pathetische Zuckungen deines Verzichts.

Und diese nervenaufreibende Sehnsucht,
nur ein Versuch dich von mir zu reißen.
Meine Liebe: Ein schlurfendes Geräusch,
knarrend und quietschend,
ächzend und seufzend.

Im Dunkeln, durch dein Zimmer tastend,
in der Verwirrung der Orientierungslosigkeit,
greife ich nach dir.
Vergebens.

Ich bin ein Gespenst,
ich greife ins Leere.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s