Asche

Dreck, der sich durch Träume windet, faden-
scheinig erfleht der Gedanke die bald ver-
gessene Wahrheit. Ja, Dreck, mehr nicht als
Dreck für euch, Vergangenes, dass sich in Köpfe
bohrt und nicht mehr dran erinnert wie.

Doch mir war nichts so lieb, wie dies: Asche, die
mir Straße ist. Beruhigender, weicher Grund, sich
zwischen meine Zehen schiebend. Dämpfende Stille,
Grab einer Stadt, die mich nie willkommen hieß und mir
nun Boden ist, um aufzustehn.

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